Die FGÖD wählt eine neue Generalsekretärin

24.03.2026

Das Direktionskomitee sprach Masanka Tshimanga sein Vertrauen als neue Generalsekretärin aus. Damit tritt sie die Nachfolge von Bea Foubert an, die nach einer erfolgreichen Karriere bei der FGÖD am 1. Mai in den Ruhestand geht.
 

Als neue Generalsekretärin wird Masanka Tshimanga gemeinsam mit dem Generalvorsitzenden Verhandlungen auf höchster Ebene führen, die tägliche Geschäftsführung sicherstellen und die Leitung des FGÖD-Personals übernehmen.

Der Generalvorsitzende Patrick Roijens ist sehr zufrieden und sprach von einer Krönung für ihr Engagement und ihren Einsatz innerhalb der FGÖD. Masanka Tshimanga ist als stellvertretende Generalvorsitzende bereits eng in den täglichen Betrieb unserer Organisation eingebunden.
 

Masanka dankte zunächst und vor allem Frau Bea Foubert für die hervorragende Arbeit, die sie als Generalsekretärin geleistet hat. Ihr unermüdlicher Einsatz für die Gruppen und Sektoren unserer Organisation war von unschätzbarem Wert. Mit Überzeugung und Professionalität hat sie Begleitung, Unterstützung und Beratung geboten. Die Tatsache, dass sie die erste Frau war, die diese Funktion innerhalb der FGÖD innehatte, ist ein wichtiger Meilenstein und zeugt von der Aufmerksamkeit, die unsere Gewerkschaft der Gleichstellung der Geschlechter und der Vertretung widmet.

„Die Weiterentwicklung als Generalsekretärin betrachte ich als Herausforderung und als einzigartige Chance, unsere Mitglieder aus dem öffentlichen Sektor zu vertreten und für ihre Rechte einzutreten, die von der aktuellen Regierung so oft mit Füßen getreten werden“, erklärt Masanka.

Zwölf Jahre lang war Masanka Vorsitzende von SLFP-Enseignement – der FGÖD-Berufsgruppe des und für das französischsprachige und deutschsprachige Bildungswesen –, nachdem sie einige Jahre lang Gewerkschaftssekretärin gewesen war. Dank dieser Mandate hat sie sich fundierte Kenntnisse über die Realität und die Herausforderungen des Bildungssektors angeeignet und einen guten Einblick in die Erwartungen unserer Mitglieder gewonnen. Ihr Engagement weitete sie auch als stellvertretende Generalvorsitzende aus, zunächst für die Region Brüssel und anschließend für die Wallonische Region. 

„In dieser Funktion geht es um Nähe und Engagement: auf die Sorgen und das Wohlergehen aller Mitglieder zu achten und die Statuten strikt einzuhalten“, erklärt Masanka.

Ihre gewerkschaftliche Vision ist modern, verantwortungsbewusst und menschenorientiert, mit Schwerpunkt auf aktiver Solidarität zwischen den Gruppen als Grundlage für gemeinsame Wirksamkeit. Dabei stehen Objektivität, Kohärenz, Sorgfalt, Stabilität und Respekt im Mittelpunkt.