Anlässlich der 100 Tage der Regierung De Wever erklärte der Premierminister, dass die Verschiebung der Indexierung der Löhne der Beamten von 2 auf 3 Monate doch nicht das Ende der Welt sei. Aber damit nicht genug.
Zahlreiche weitere Maßnahmen mit erheblichen Auswirkungen stehen an, die einer regelrechten Vertragsverletzung gleichkommen.
Die aufgeschobene Gehaltserhöhung für Beamte wird gestrichen.
Länger arbeiten für weniger Rente, Abschaffung des Ausgleichs, Abschaffung des Erhöhungskoeffizienten und Minimierung dieses Koeffizienten für eine Reihe von Dienstleistungen von Menschen, die schwere Arbeit verrichten, Auslaufenlassen von Urlaubsregelungen vor der Pensionierung, wodurch die Arbeit nicht mehr ausübbar ist, Verlängerung des Referenzzeitraums für die Berechnung der Pension um jeweils ein Jahr, bis die Pension über die gesamte Laufbahn berechnet wird, Abschaffung der gerade erst eingeführten vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit für Beamte, Begrenzung der Indexierung der höheren Pensionen, …
Die Liste ist endlos.
Auch im Bereich der dringend notwendigen Investitionen in das Personal des öffentlichen Dienstes und dessen Gebäude bleiben wir auf der Strecke. Allesamt Sparmaßnahmen ohne klare Vision. Welche Regierung will man in Zukunft? Wie will man junge Menschen noch motivieren, im öffentlichen Dienst zu arbeiten?
Länger arbeiten für weniger Rente, aber ohne die Vorteile des privaten Sektors? Unhaltbare Arbeitsbelastung durch Personalmangel?
Der Respekt vor dem öffentlichen Dienst und seinen Mitarbeitern ist kaum noch vorhanden.
Deshalb beteiligt sich die FGÖD an der Aktion am 25. Juni in Brüssel. Diese Initiative der branchenübergreifenden Organisationen CGSLB, FGTB und CSC ist ein starkes Signal an die föderale Regierung.
Wie die CGSLB entscheiden wir uns bewusst für eine Aktionsform, die sichtbar und wirkungsvoll ist, ohne die Gesellschaft lahmzulegen und somit ohne einen Generalstreik anzukündigen.
Behalten Sie auch unsere Kommunikationskanäle im Auge, um weitere Informationen zu erhalten, oder wenden Sie sich an Ihren Branchen- oder Gewerkschaftsvertreter.