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Generalsekretariat

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Das Generalsekretariat ist in direktem Kontakt mit allen Mitgliedern durch die publikation eine Monatszeitschrift und die Verwaltung der gemeinsamen Vorteile .

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Im Monat Dezember 2008 ist ein Artikel auf deutsch in unserer Monatszeitschrift Argument veröffentlicht worden :

«Einsatz von Native Speakern im Regelprimar schulwesen»

Argument - Ausgabe December 2008
Autor : Ghislain ROEMERS , Vertreter der FGOD bei der Deutschsprachigen Gemeinschaft

Ghislain ROEMERS , Vertreter der FGOD bei derDeutschsprachigen Gemeinschaft

In einem Rundschreiben bezüglich des Sprachaustauschs von Lehrern im Regel primarschulwesen zwischen der Französischen und der Deutschsprachigen Gemeinschaft teilen die beiden Unterrichts minister Christian Dupont und Oliver Paasch allen Interessenten die nötigen Informationen zur Teilnahme an dem Austauschprojekt mit. Hier sind einige Auszüge aus diesem Rund schreiben :

1. Projekt und Zielsetzung

Der Sprachaustausch zwischen den Schulen der drei Gemeinschaften unseres Landes stellt ein Mittel dar, das nicht nur den Spracherwerb fördert, sondern auch ermöglicht, den anderen besser kennenzulernen - u.a. durch das Entdecken sowohl der Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Kulturen als auch der Besonderheiten jeder einzelnen Kultur.

Das vorgeschlagene Projekt betrifft die Primarschulen der Deutschsprachigen und Französischen Gemeinschaft. Es ist darauf gerichtet, den größtmöglichen Nutzen aus den Eigenheiten der Schulen dieser Gemeinschaften zu ziehen mit dem Ziel, die Kenntnis des anderen und den Erwerb seiner Sprache zu verbessern. Das Projekt gründet auf dem Austauschprinzip «eins zu eins» und ermöglicht den Schülern, von einem durch einen «Native Speaker» erteilten Unterricht zu profitieren. Kompetenzen im Bereich der Fremdsprachendidaktik sind von Vorteil.

Der Austausch ändert nichts am pädagogischen Studiengang der Schüler, die von den «Gastlehrern» erteilten Fächer müssen im Zusammenhang mit dem in der Schule geltenden Lehrplan stehen.

Die Lehrer der jeweiligen Schulen erstellen einvernehmlich ein pädagogisches Projekt, das die genauen Ziele des Austauschs, die Stundenaufteilung und den Stundenplan sowie die von jedem Lehrer übernommenen Klassen oder Stufen festlegt.

Die Lehrer geben zudem an, ob es sich um Fremdsprachenunterricht und/oder um andere in der Fremdsprache durchgeführte Aktivitäten handelt. Auch Treffen und gemeinsame Aktivitäten der Schüler sind wünschenswert und müssen daher im Projekt genauer dargelegt werden.

Alle angewandten Maßnahmen müssen den Dekreten der betroffenen Gemeinschaft gemäß sein.

Alle Unterrichtssequenzen und alle Aktivitäten werden einvernehmlich und gemäß den Rahmenplänen der Deutschsprachigen Gemeinschaft und den "socles de compétences" der Französischen Gemeinschaft vorbereitet. Sie fügen sich in Bezug auf die Themen und das Niveau der Klasse oder der Stufe in die anderen Unterrichtsfächer ein.

Die Lehrer verpflichten sich, die Philosophie des Schulprojektes der betreffenden Schule zu respektieren. Die Bewertung der Schüler erfolgt im Einverständnis mit dem Klassenleiter.

Am Ende des Schuljahrs wird das Projekt bewertet, um es - wenn nötig - zu überarbeiten oder sogar zu erweitern.

2. Die Grundprinzipien

  1. Der Austausch ändert nichts an der administrativen und finanziellen Situation der betroffenen Lehrer, die weiterhin, je nach Fall, als Angestellte des Unterrichtswesens gelten, das von ihrer ursprünglichen Gemeinschaft organisiert oder subventioniert wird. Sie behalten also alle Rechte, die mit ihrer Bezeichnung/- Ernennung einhergehen.
  2. Während ihrer Lehrtätigkeit in der Schule der anderen Gemeinschaft stehen die «Gastlehrer» - wie die anderen Lehrer - unter der Leitung des Direktors der «besuchten» Schule, sie befolgen selbstverständlich die organisatorischen Regeln der «besuchten» Schule.
  3. Die Projekte müssen sich über mindestens ein Semester mit mindestens zwei Perioden zu mindestens 50 Minuten erstrecken. Die Schulen können den Austausch in den obligatorischen Sprachenunterricht integrieren.
  4. Die gewählte Formel für den Austausch muss von einem Komitee gebilligt werden, das aus Vertretern der beiden Gemeinschaften besteht.
  5. In der Französischen Gemeinschaft kann der Austausch alle Fächer betreffen mit Ausnahme der Unterrichtssprache. In der Deutschsprachigen Gemeinschaft kann der Austausch die Fächer Französisch erste Fremdsprache sowie Sport, Musik und Kunst betreffen.
  6. Die pädagogischen Aktivitäten, die im Rahmen des Projekts durchgeführt werden, unterliegen - wie die anderen Aktivitäten - der zuständigen Inspektion der Schule, in der die Aktivitäten stattfinden.
  7. Die «Gastlehrer» sprechen während der Aktivitäten mit den Schülern ihre eigene Sprache (Prinzip des Kontakts mit dem «Native Speaker» für den Schüler), verfügen jedoch über zweckmäßige Sprachenkenntnisse, die den Kontakt mit den Kollegen der «besuchten» Schule gewährleisten (Prinzip des Sprachbads für die Lehrer).

Ghislain ROEMERS ,
Vertreter der FGOD bei der Deutschsprachigen Gemeinschaft